Mit dem Mountainbike unterwegs

Juli 1, 2014

Radsport

Sportliche Radfahrer suchen immer die Herausforderung. Entweder geht es darum, eine lange Strecke zu bewältigen, oder einfach mit dem Rad einmal etwas anderes zu tun, als auf langweiligen Wegen zu fahren. In den 1980er Jahren war das BMX-Fahren sehr beliebt. In Wettkämpfen versuchten die Radfahrer auf speziellen Rädern, die Strecke so schnell und gut wie nur möglich, zu bewältigen. Eine unbekanntere Sportart auf dem Rad ist das Kunstradfahren. Es erfordert vom Sportler technische Fähigkeiten und ein gutes Koordinations- und Reaktionsvermögen. Im Bereich des Moutainbikings gibt es unterschiedliche Disziplinen, bei denen der Sportler und auch das Rad an ihre Grenzen gebracht werden. Abgesehen von den Streckenrennen wird gerne ein Downhillbewerb durchgeführt. Ziel ist es, dass der Radfahrer einen Hügel hinunterfährt. Hindernisse sind enge Kurven und Geröllfelder. Das bekannteste Langstreckenrennen ist das Race Across America. Dieses geht über eine Strecke von beinahe 5.000 Kilometer.

Mountainbikes

Für das Befahren unwegsamer Strecken benötigt man ein Mountainbike. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, abhängig davon, wo man damit fahren möchte. Die Bikes unterscheiden sich in den Reifen, der Federung und dem Gewicht. Ein All Mountain Bike eignet sich für Touren, die ohne weiters in den Alpenraum führen können. Die wichtigsten Voraussetzungen, die das Bike erfüllen muss, sind Zuverlässigkeit, Komfort und auch eine Federwegreserve. Die Federwege liegen bei einem solchen Bike zwischen 120 und 160 mm. Um bergauf fahren zu können, kann sich der Federweg bei vielen Modellen verstellen. Das Gewicht liegt bei dieser Ausführung zwischen 10 und 14 kg. Ein Downhillrad besitzt keine Federung, es ist besonders stabil gebaut, da es bei der Abfahrt viel aushalten muss. Diese Räder sind etwas schwerer, sie wiegen bis zu 18 kg.

Typische Merkmale eines Mountainbikes

Als Erstes fallen bei einem Mountainbike die Reifen auf. Sie sind grobstollig und breiter als herkömmliche Fahrradreifen. Die Felge hat meist einen Durchmesser von 29 Zoll. Mit einer Kettenschaltung ist es möglich, in bis zu 30 verschiedene Gänge zu schalten. Die Rahmenhöhe ist bei dem Mountainbike etwa 10 cm niedriger, als bei einem herkömmlichen Rennrad. Das Oberrohr fällt stark ab, der Rohrdurchmesser ist ziemlich hoch. Der Rahmen ist meist aus einer Aluminiumlegierung gefertigt, aber auch kohlenstoffverstärkter Kunststoff kommt bei den Rädern zum Einsatz. Hochpreisige Bikes sind aus Titan gefertigt. Beim Federungssystem kommen Stahl- oder Luftfederungen eingesetzt, die, je nach Modell individuell verstellbar sind und so an die Bedürfnisse des Sportlers angepasst werden können. Gefedert ist sowohl das Hinter- als Vorderrad.

Gesponserter Artikel.

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